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Gesetz der Anziehung anwenden: 10 Gewohnheiten für deine Ausrichtung

Gesetz der Anziehung im Alltag: 10 Gewohnheiten für deine Ausrichtung

2004 erlebte die Australierin Rhonda Byrne nach einer Reihe von Schicksalsschlägen in ihrem Leben eine positive Wendung und erkannte darin die Prinzipien des Lebens. Diese Erfahrung inspirierte sie zu dem Projekt The Secret; 2006 erschien zunächst der Film, später im selben Jahr das Buch. Das Buch wurde zum internationalen Bestseller und in mehr als 50 Sprachen übersetzt, der Film wurde ebenfalls zu einem Riesenerfolg.

Viele Menschen sind von dieser Idee fasziniert. Viele Menschen sind anfangs begeistert und merken später, wie stark ihre alten Gewohnheiten wieder übernehmen. Für mich beginnt genau dort die eigentliche Arbeit mit dem Gesetz der Anziehung: bei der täglichen inneren Ausrichtung. Gedanken, Gefühle und Überzeugungen senden eine Richtung aus, und je bewusster ich damit umgehe, desto klarer kann ich mich auf das ausrichten, was ich erleben und erschaffen möchte.

Früher hörte ich dabei oft den Satz: „Das funktioniert nicht bei mir.“ Der Grund hierfür sind die eingeschliffenen Gewohnheiten, die unser Leben bestimmen, ob wir dies nun wahr haben oder nicht.

Hier findest du zehn Gewohnheiten, mit denen du das Gesetz der Anziehung im Alltag bewusster leben und deine innere Ausrichtung immer wieder neu wählen kannst.

1. Beginne den Tag mit deiner Ausrichtung

Wie du in den Tag startest, prägt oft die Richtung der nächsten Stunden. Statt morgens sofort in Nachrichten, E-Mails oder fremde Erwartungen einzusteigen, schenke dir zuerst einige Minuten für deine eigene Ausrichtung. Du kannst dir dafür eine inspirierende Playlist zusammenstellen – zum Beispiel mit Eckhart Tolle, Wayne Dyer oder Alan Watts – oder direkt in die Stille gehen.

Diese Video-Playlist sollte alle für dich wichtigen Aspekte in Bezug auf das Gesetz der Anziehung enthalten, an die du dich täglich erinnern möchtest. Sei hierbei kreativ.

Anschließend kannst du einige Zeit in Stille verbringen und über deinen Tag nachdenken. Überlege dir, wie du deinen Tag haben möchtest. Es sollte eine Mischung aus Träumen und Meditieren sein und wird mit der Zeit richtig Spaß machen.

2. Übernimm die volle Verantwortung für jeden Aspekt in deinem Leben

Glücklich und wohlhabend zu sein ist eine Wahl, auch wenn viele Menschen dies noch nicht wahrhaben wollen oder können. Für das Gesetz der Anziehung bedeutet Verantwortung für mich, dass ich meine innere Ausrichtung bewusst wähle und nicht dauerhaft anderen Menschen oder äußeren Umständen die Macht über mein Leben gebe. Es geht nicht um Schuld, sondern darum, meine eigene Schöpferkraft anzunehmen und Visionen und Träume bewusst zu manifestieren.

Nimm dir vor, glücklich zu sein und arbeite jeden Tag daran. Der Rest geht dann fast wie von alleine.

3. Nutze deine Gefühle als Leitsystem

Unsere Gefühle sagen uns zu jeder Zeit, wie gut wir mit dem Gesetz der Anziehung in Einklang sind. Fühlen wir uns schlecht, blockieren wir die Manifestation von positiven Dingen in unserem Leben. Halten wir diesen Zustand über längere Zeit aufrecht, können sich in meiner spirituellen Sicht sogar Krankheiten manifestieren. Diese energetische Sicht ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung; körperliche oder psychische Beschwerden können viele Ursachen haben und sollten bei Bedarf fachlich abgeklärt werden.

Fühlen wir uns gut, kann Energie fließen, Blockaden werden oder sind aufgehoben und unsere Wünsche gehen in Erfüllung. Klingt sehr einfach und ist sehr einfach …

4. Freue dich über deine negativen Gefühle

Ohhhh, warum denn das nun?

Jeder Mensch ist irgendwann einmal schlecht drauf. Sei nicht sauer auf dich selbst, wenn du wirklich einmal negative Gefühle hast. Diese Gefühle sind ein wunderbarer Indikator für das, was du NICHT möchtest. Höre auf deine Gefühle und geh langsam weiter, Schritt für Schritt in die Richtung von positiven Gefühlen.

Kein Mensch kann von totaler Verzweiflung seine Stimmung augenblicklich in totale Euphorie ändern. Vielleicht kannst du jedoch das Gefühl der totalen Verzweiflung erst einmal in Wut ändern und von Wut in Ärger und von Ärger in Gleichgültigkeit. Von Gleichgültigkeit ist es nur noch ein kleiner Schritt zu Hoffnung und von Hoffnung dann zu Zuversicht – und so Schritt für Schritt zu dem Gefühl, welches du gerne hättest. Versuch es.

5. Gib deinen Wünschen geistige Energie

Je mehr geistige Energie wir in unsere Wünsche stecken, desto schneller manifestieren sie sich. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass wir keine Blockaden haben. Achte dabei auch auf innere Überzeugungen und Blockaden, die deinem Wunsch entgegenstehen. Je klarer du sie erkennst, desto bewusster kannst du deine Ausrichtung verändern.

Es macht Sinn, seine Wünsche schriftlich festzuhalten. Du kannst deine Wünsche und Ziele aufschreiben, malen oder auch Fotocollagen erstellen. Visualisieren und träumen zählen auch hier wieder dazu.

6. Vertraue auf die Ordnung des Universums

Das Gesetz der Anziehung ist, wie der Name schon sagt, ein GESETZ. Alles ist im Universum perfekt geregelt. Das Gesetz der Anziehung ist ein universelles Gesetz. Es wirkt, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Gedanken, Gefühle und innere Überzeugungen senden eine Richtung aus, und mit dieser Richtung gehen wir in Resonanz mit bestimmten Erfahrungen.

Vertrauen bedeutet für mich dabei nicht, passiv zu warten, sondern meine innere Ausrichtung zu halten und gleichzeitig die Schritte zu gehen, die sich zeigen. Wir sind hier auf diesem Planeten, um in allen Aspekten unseres Daseins zu wachsen. Vertraue darauf, dass alles in Ordnung ist und die Energie wird fließen.

7. Sammle deine eigenen Beweise

Mach dir jedes Mal eine schriftliche Notiz, wenn du bewusst einen Beweis für das Gesetz der Anziehung siehst. Wenn du bewusst anfängst, mit dem Gesetz der Anziehung zu arbeiten, dann kannst du dir zum Beispiel eine Zeit lang jeden Tag selbst eine E-Mail schicken mit Wünschen, die du hast, und immer dann eine zweite E-Mail, wenn einer der Wünsche in Erfüllung ging.

Nach mehreren Seiten von in Erfüllung gegangenen Wünschen wirst du sicher aufhören, da der Sinn, alles zu dokumentieren, nicht mehr da ist. Du hast Vertrauen bekommen, dass es funktioniert. Für eine Zeitlang kann es jedoch sehr amüsant sein, Beweise schriftlich zu sammeln, da es sehr viel ausführlicher ist als die Dinge, die man sich merken kann.

8. Schütze deine Aufmerksamkeit bewusst

Selektive Ignoranz – hierzu zählen Dinge wie:

  • schwer erreichbar zu sein,
  • das Telefon auszuschalten oder nur ans Telefon zu gehen, wenn Menschen dran sind, die einem gute Nachrichten bringen,
  • Menschen, die permanent schlecht gelaunt sind, aus dem Weg zu gehen,
  • keine News zu lesen,
  • keine TV-Dauerberieselung,
  • E-Mails, die negative Nachrichten bringen, ungelesen zu löschen,
  • unangenehme Dinge zu delegieren oder nicht zu machen.

Diese kleinen Entscheidungen können deine Aufmerksamkeit schützen und damit deine innere Ausrichtung stärken.

Wichtig: Rechtliche, finanzielle, gesundheitliche oder organisatorisch wichtige Mitteilungen gehören natürlich nicht in diese Kategorie. Bewusste Auswahl bedeutet nicht, reale Verantwortung zu ignorieren.

9. Vertiefe dein Verständnis

Dieser Punkt ist zwar etwas zwiespältig, dennoch wichtig. Es gibt zwar diese Menschen, die einmal von dem Gesetz der Anziehung hören und es seitdem super erfolgreich in ihrem Leben anwenden, und dann gibt es da diese anderen Menschen. Diese anderen Menschen müssen sich lange damit beschäftigen und immer mehr darüber lernen. Sie hinterfragen alles und brauchen Beweise.

Irgendwann fällt dann aber der Groschen und sie haben es verstanden. Dann geht ihr Wissensdurst meist dahin, dass sie noch mehr möchten. Sie möchten noch schneller manifestieren und noch mehr Zeit im Zustand der Glückseligkeit verbringen. Daher kann man auf jeden Fall sagen, dass es nicht schadet, immer noch mehr Bücher über dieses Thema zu lesen und sich entsprechende Filme anzuschauen.

Wenn dich besonders die Verbindung von innerer Ausrichtung, Fülle und Wohlstand interessiert, lies auch meinen Beitrag Wohlstand beginnt in deinem Herzen.

10. Träume, weil das Träumen selbst Freude macht

Träume nicht nur, um etwas zu bekommen. Träume, weil dir das Träumen selbst Freude macht. Für mich liegt genau darin eine besondere Kraft: Der Traum wird nicht zur Pflicht und Manifestation nicht zur Arbeit.

Wenn du beim Visualisieren Druck spürst, geh einen Schritt zurück. Deine Gefühle sind auch hier dein Leitsystem: Freude am Träumen verändert für mich die Qualität deiner Ausrichtung.

Ich wünsche dir viel Freude und Spaß am Ausprobieren und bewussten Meistern deines Lebens.

Wenn du tiefer gehen möchtest

Wenn du tiefer in Bewusstsein, innere Ordnung und Selbstheilung eintauchen möchtest, findest du in Magie der Selbstheilung den nächsten Raum dafür.