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Die Goldene Regel

In allen Religionen der Welt gibt es die sogenannte „Goldene Regel.“

Diese oberste Lebensregel existiert seit Jahrtausenden. Bereits vor dreitausend Jahren findet sie sich in den Veden (hinduistische Weisheitsschriften ca. 1000 v. Chr.) und Upanishaden (altindische Weisheitsschriften ca. 600 v. Chr.).

Eine einfache Regel mit großer Wirkung.

Sie ist keine Erfindung des Menschen, sondern ein universelles Lebensgesetz. Dieses Gesetz kann von allen Menschen ohne Unterschied der Rasse, des Alters, der Herkunft oder Religion zum gegenseitigen Gewinn befolgt werden.

Die Goldene Regel ist der Schlüssel zu Wohlstand und Frieden für alle.

Sie besagt:

Im Christentum:

„Alles, was du willst, dass die Menschen dir tun, das tu ihnen zuvor.“

Im Judentum:

„Was du nicht willst, dass andere dir zufügen, tu du auch ihnen nicht.“

Im Islam:

„Der ist kein wahrhaft Gläubiger, der seinem Bruder nicht zudenkt und erweist, was er sich selber zuliebe täte.“

Im Hinduismus:

„Füge deinem Nachbarn nichts zu, was du nicht vom ihm erdulden möchtest.“

Im Buddhismus:

„Erweise anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, von der du wünschst, dass sie dir entgegengebracht werde.“

Im Jainismus:

„In Freude und Glück wie in Leid und Not sollen wir alle Wesen genauso behandeln wie uns selbst.“

Im Parsismus:

„Licht und edel ist nur, wer das, was für ihn selbst nicht gut ist, auch anderen nicht zufügt.“

Im Konfuzianismus:

„Verhalte dich anderen gegenüber so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest.“

Im Taoismus:

„Betrachte deines Nächsten Glück und Leid als dein eigen Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie dein eigenes zu mehren.“