Marianne Bruns Straße 7a, 01219 Dresden

Ein zentrales Ziel im Leben

Wenn Sie glauben, dass Sie es erreichen können, werden Sie es auch erreichen!“

Im Seminar “Werde, wer du wirklich bist!” wird der Seminarteilnehmer  anregt, sein Bewusstsein auf ein klar umrissenes Ziel hin aus­zurichten und auf diese Weise die enorme Macht, welche von den meisten Menschen durch verkrampftes oder zielloses Denken vergeudet wird, effizient zu nutzen.

Für den Erfolg ist Zweckgerichtetheit unabdingbar, unabhängig davon, was Sie im Einzelnen unter Erfolg oder Gelingen verstehen mögen. Allerdings ist die Zweckgerichtetheit auch eine Eigenschaft, die in vielen verwandten Bereichen ebenfalls gedankliche Veränderungen mit sich zieht.

Napoleon Hill (der Autor von „Denke nach und werde reich“) hat weite Strecken zurückgelegt, um mit eigenen Augen zu beobachten, wie sich Jack Dempsey auf einen bevorstehenden Kampf vorbereitet. So konnte er mit eigenen Augen beobachten, dass sich der Boxer nicht nur auf eine einzige Form des Trainings verließ, sondern eine Vielzahl verschiedener Übungen durchführte. Der Sandsack half ihm bei bestimmten Muskeln und trainierte auch sein Auge auf Schnelligkeit.  Die Hanteln waren wieder für das Training anderer Muskeln vorgesehen. Laufen half ihm beim Aufbau der Bein- und Hüftmuskeln. Eine gut ausgewogene Nahrung lieferte ihm die Materialien, um einen Muskelaufbau ohne Fett zu erreichen. Ausreichender Schlaf, Erholung und Entspannung waren ebenfalls nötig, damit er Gewinnereigenschaften entwickeln konnte.

Im o.g. Seminar wird der Teilnehmer zwar nicht an einem Sieg im Ring interessiert sein, sondern eher an einem Sieg im Kampf des Lebens, dennoch gibt es auch hier eine Vielzahl von Faktoren zu beachten. Ein gut organisierter, wachsamer und energetischer Geist ist die Folge einer Reihe von Anreizen, welche allesamt im vorlie­genden Seminar zur Sprache kommen.

Es sei gesagt, dass der Geist ebenfalls eines Spektrums an Übungen bedarf, so wie dies auch für den Körper gilt; nur so kann er systematisch entwickelt und gefördert werden.

Pferde werden auf verschiedene Gangarten trainiert. Man lässt sie über Hin­dernisse springen, wodurch sie durch Gewohnheit und Wiederholung unter­schiedliche Schrittarten entwickeln. Auf ähnliche Weise wird auch mensch­liches Bewusstsein trainiert und geschult; es wird einer Reihe gedanklicher Anregungen ausgesetzt.

Das Studium des menschlichen Wesens beginnt am besten im Denken, und zwar durch eine eigene, ganz persönliche Bestandsaufnahme. Sobald sich der Einzelne selber gründlich kennen – sofern dies jemals der Fall sein kann – weiß er auch viel über andere.

Um andere Menschen kennen zu lernen – und zwar nicht so, wie es den Anschein hat, sondern so, wie sie wirklich sind -, sollten Sie sie wie folgt studieren:

  • anhand ihrer Körperhaltung und Gangweise,
  • anhand ihrer Stimmlage, -höhe und -fülle,
  • anhand ihres Blickes (ausweichend oder gerade),
  • anhand ihrer Worte (Art, Qualität, Ausrichtung).

Über diese geöffneten Fenster haben Sie einen ersten Einblick in die Seele eines Menschen und sehen, wie er wirklich ist.

Noch einen Schritt weitergehend, sollten Sie das Studium der Menschen­kenntnis durchführen, wenn …

  • der Mensch wütend oder verärgert ist,
  • wenn er verliebt ist,
  • wenn Geld im Spiel ist,
  • wenn er isst (alleine und sich unbeobachtet fühlt),
  • wenn er schreibt,
  • wenn er Probleme hat,
  • wenn er gut gelaunt und siegesgewiss ist,
  • wenn er niedergeschlagen und betrübt ist,
  • wenn er einer katastrophalen Lage ausgesetzt ist,
  • wenn er einen guten Eindruck machen will,
  • wenn er vom Missgeschick anderer erfährt,
  • wenn er vom Glück anderer erfährt,
  • wenn er bei einer sportlichen Betätigung verliert,
  • wenn er alleine und nachdenklich ist.

Bevor Sie einen Menschen wirklich kennen lernen können, müssen Sie ihn bei all den vorgenannten (und vielleicht noch weiteren) Stimmungen beobachten. Mit anderen Worten: Sie können einen Menschen nicht beurteilen, wenn Sie Ihr Urteil nur auf das stützen, was Sie momentan sehen. Zweifellos zählt auch der Anschein, er ist aber oft auch trügerisch.

Diese Seminar wurde so konzipiert, dass sich der Teilnehmer, der es besucht und das Gelehrte beherrscht, bei der eigenen Beurteilung und bei der Beurteilung ande­rer nicht nur auf „Momentaufnahmen“ verlässt. Der Seminarteilnehmer, der die­se Philosophie verinnerlicht hat, wird durch die äußere Schale hindurchsehen können und sich von Trachtengesichtern, Kleidung, der so genannten Kultur und dergleichen nicht blenden lassen, sondern tief ins Innerste des anderen Menschen blicken.

Nicht alle Menschen wollen über sämtliche Bereiche, die sich nachhaltig auf das Leben auswirken, die Wahrheit wissen. Es ist immer wieder erstaunlich, dass so wenige Menschen bereit sind, die Wahrheit zu erfahren, wenn sie ihre eigenen Schwachstellen aufzeigen könnte.

Wir ziehen Illusionen den Realitäten vor!

Falls neue Wahrheiten überhaupt angenommen werden, dann mit der Mini­prise des sprichwörtlichen Salzkörnchens. Einige wenige wollen mehr als ein Körnchen Wahrheit erfahren.

Sehr schön wurde dies vom Herausgeber des American Magazine in einem ehemals erschienen Beitrag wie folgt wieder­gegeben:

„In einer regnerischen Nacht erzählte mir Carl Lomen, der Rentierkönig Alaskas, eine wahre Begebenheit. Sie hat mich seither nicht mehr losgelassen und ich gestatte mir, sie hiermit wiederzugeben:

Ein gewisser Eskimo aus Grönland, sagte Lomen, wurde vor mehreren Jahren auf eine amerikanische Expedition zum Nordpol mitgenommen. Als Dank für seine treu­en Dienste brachte man ihn später zu einem Kurzbesuch nach New York City. Die Vielzahl der Eindrücke für Augen und Ohren erstaunten ihn sehr. Als er in sein Hei­matdorf zurückkehrte, erzählte er Geschichten über Gebäude, die bis in den Him­mel hinauf ragten, er schwärmte von Straßenbahnen, die er als bewegliche Häuser auf Schienen beschrieb und in denen Menschen saßen, während sich diese Häuser bewegten, er erzählte von Riesenbrücken, künstlichen Lichtern und all den anderen Erscheinungen der Metropole.

Seine Leute blicken ihn kalt an, drehten sich um und gingen wieder weg. Von da an war er in seinem Dorf als „Sagdluk“ (der Lügner) bekannt und er nahm diese Schande mit in sein Grab. Bereits lange vor seinem Tod wusste niemand mehr seinen wirk­lichen Namen.

Als Knud Rasmussen von Grönland nach Alaska reiste, begleitete ihn ein Eskimo na­mens Mitek (Eiderente). Mitek besuchte Kopenhagen und New York, wo er viele Dinge zum ersten Mal sah und sehr beeindruckt war. Später, nach seiner Rückkehr nach Grönland, erinnerte e sich an Sagdluk und beschloss, seine Eindrücke für sich zu be­halten. Er wollte seinen Leuten lieber Geschichten erzählen, die sie auch verstehen konnten, und mit denen er seinen Ruf nicht aufs Spiel setze.

Er erzählte ihnen also, wie er und Doktor Rasmussen ein Kayak am Ufer eines großen Flusses, dem Hudson, aufbewahrten und dass er seinen Herrn jeden Morgen zum Jagen hinauspaddelte. Enten, Gänse und Seehunde gab es reichlich und und sie ge­nossen ihre Paddelausflüge sehr.

Mitek ist in den Augen seiner Landsleute ein sehr ehrlicher Mann. Seine Nachbarn behandeln ihn mit Respekt.”

Nun, der Weg des Wahrheitserzählers war immer schon steinig. Socrates musste aus dem Schierlingsbecher trinken, Christus wurde gekreuzigt,  der heilige Stephan gesteinigt, Bruno an den Brandpfahl gebunden, Galileo unter Haus­arrest gestellt – die Geschichtsbücher ließen sich seitenlang mit blutigen Be­gebenheiten dieser Art füllen.

Irgendetwas in der menschlichen Natur widersetzt sich neuen Ideen.

Die Menschen lassen sich eben ihre Einstellungen und Vorurteile, die ihnen zusammen mit den Hausmöbeln vererbt wurden,  nicht gerne durcheinander bringen. Allzu viele von uns begeben sich als Erwachsene in den Winterschlaf und leben vom Fett überkommener Fetische. Falls sich eine neue Idee den Eintritt verschaf­fen will, fahren sie wutschnaubend aus ihrem Winterschlaf hoch.

Den Eskimos ist zumindest zugute zu halten, dass sie sich die von Sagdluk beschriebenen Bilder nicht vorstellen konnten. Ihr einfaches Leben war zu lange bereits vom brütenden Nordlicht bestimmt gewesen.

Stagnierende Gehirne sind die Brutstätten von Angst.

Für den heutigen Menschen jedoch besteht kein Grund, sich frischen Ideen und neuen Erkenntnissen zu verschließen. Dennoch tut er es. Nichts ist tra­gischer – und häufiger – als geistige Trägheit. Auf zehn körperlich faule Men­schen kommen zehntausend, die ihre geistige Regsamkeit eingestellt haben.

Ein alter Farmer in Vermont pflegte seine Gebete mit der Bitte zu beginnen: „Herr, gib mir geistige Aufgeschlossenheit!“

Falls mehr Leute seinem Beispiel folgten, könnten sie ihren Vorurteilen viel­leicht entkommen. Wie angenehm wäre dann das Leben auf dieser Erde!

Jeder Mensch sollte sich daher fest vornehmen, aus Quellen, die nicht nur sein alltägliches Umfeld und seinen Beruf darstellen, immer wieder neue Ideen aufzunehmen.

Jeder braucht in regelmäßigen Abständen einen „Tapetenwechsel“, genauso wie auch bei der Nahrung Vielfalt und Abwechslung erforderlich sind. Das Denken wird wacher, elastischer, schneller und exakter, wenn es neuen Ideen ausgesetzt war, die über das normale Tagesgeschehen hinausgehen.

Als Teilnehmer dieses Seminar tun Sie gut daran, die Ideen und Vorstellungen, mit denen Sie Ihr Tagwerk ausführen, immer wieder beiseite zu legen, um eine völlig neue (und manchmal sogar völlig unbekannte) Ideen- und Gedan­kenwelt zu betreten.

Hervorragend!

So werden Sie Ihr Leben mit einem neuen Bestand an Gedanken, Ideen, Plänen und Anschauungen weiterführen und effizienter, begeisterter und zuversichtlicher ans Werk gehen, unabhängig davon, worum es sich bei Ihrem Werk handelt.

Haben Sie keine Scheu vor neuen Ideen! Diese könnten den Unterschied zwi­schen Erfolg und Versagen darstellen.

Jeder Einzelne sollte vor allem darauf achten, nicht dem weitverbrei­teten Übel zum Opfer zu fallen, wonach Meinungen gebildet werden, ohne sich zunächst mit den Fakten zu beschäftigen. Herbert Spencer bringt dies in folgenden  Worten anschaulich zum Ausdruck:

„Es gibt ein Prinzip, das jeder Information einen Riegel vorschiebt, das jedem Argument die Türe verschließt und einen Menschen unweigerlich in bleibender Unwissenheit hält. Dieses Prinzip heißt: Geringschätzung vor Prüfung“.

Erfolg ist die Entwicklung der Macht, mit der man alles, was man im Leben anstrebt, erreichen kann, ohne dabei die Rechte anderer zu be­schneiden. Vor allem möchte ich das Wort „Macht“ betonen, da es untrennbar mit Erfolg verbunden ist. Wir leben in einer Welt und in einem Zeitalter eines intensiven Wettbewerbs und das Gesetz des Überlebens des Tüchtigsten ist überall zu sehen. Deshalb müssen alle, die dauerhaften Erfolg anstreben, diesen Erfolg mit Hilfe von Macht erreichen. Und was ist „Macht“ werden Sie sich vielleicht jetzt fragen. Macht ist nicht mehr als ein geordneter Energieeinsatz. Dieses Seminar trägt nicht von unge­fähr die Bezeichnung “Werde, wer du wirklich bist!”, denn es lehrt, wie man die Fakten, das Wissen und die Fähigkeiten geistig so organisieren kann, dass sich ein Machtzentrum ergibt.

Dieses Seminar verspricht Ihnen folgendes: Dass Sie über seine Beherrschung und Anwendung alles erreichen können, was Sie anstreben, allerdings mit folgender Einschränkung: sofern es „realistisch“ ist.

Diese Einschränkung bezieht sich auf Ihre Vorbildung, Ihre Weisheit (oder das Fehlen derselben), Ihre körperliche Ausdauer, Ihr Temperament und auf alle übrigen Eigenschaften, die als Voraussetzungen für die Erlangung von Erfolg im Seminar genannt werden.

Herzliche Grüße

Ihre Kirsten Seidel