Für mich ist die Violette Flamme eine kraftvolle spirituelle Energie der Transformation. Ich verbinde sie mit Freiheit, Alchemie, Loslassen und der bewussten Umwandlung belastender Energien.
Als ich diesen Beitrag 2020 schrieb, sprach ich sehr unmittelbar von Heilung, Zellen, Atomen und Krankheit. Meine spirituelle Sicht auf die Violette Flamme hat sich nicht verändert. Heute trenne ich nur klarer zwischen meiner energetisch-spirituellen Erfahrung und medizinischen Aussagen. Genau dadurch bleibt für mich der eigentliche Kern deutlicher sichtbar.
Was ist die Violette Flamme?
In meinem spirituellen Verständnis ist die Violette Flamme mehr als ein violettes Licht. Sie ist ein inneres Bild und zugleich eine Energie, mit der ich Transformation verbinde: Altes darf sich wandeln, belastende Energie darf ihre Form verändern, und ich kann mich bewusster auf Freiheit, Klarheit und meine göttliche Natur ausrichten.
In modernen Lehren der Aufgestiegenen Meister wird die Violette Flamme besonders mit Saint Germain und dem sogenannten siebten Strahl verbunden. Diese Verbindung gehört auch zu meinem eigenen spirituellen Bezugsrahmen. Ich behandle sie nicht als naturwissenschaftliche Aussage, sondern als Teil einer lebendigen esoterischen Tradition und meiner persönlichen Praxis.
Für mich ist die Violette Flamme eine Energie der neuen Zeit. Ihre Anrufung steht jedem Menschen frei. Du brauchst dafür keine komplizierte Zeremonie. Entscheidend ist deine klare Absicht und die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen, was du nicht länger festhalten möchtest.
Freiheit und Alchemie: Was Transformation für mich bedeutet
Die Violette Flamme trägt für mich die Qualitäten von Freiheit und Alchemie. Alchemie bedeutet hier nicht Chemie, sondern ein spirituelles Bild für Wandlung: Etwas muss nicht so bleiben, nur weil es lange so war.
Ich nutze diese Arbeit vor allem dann, wenn Angst, Sorge, Zweifel, Ärger, Hass, Schuldgefühle, alte Gewohnheiten oder andere belastende Energien sehr viel Raum einnehmen. Ich stelle mir nicht vor, dass ich einen Teil von mir bekämpfen muss. Ich gebe ihm stattdessen bewusst einen Raum der Transformation.
In meinem alten Text nannte ich in diesem Zusammenhang auch Krankheit. Heute formuliere ich das genauer: Die Violette Flamme ist für mich eine spirituelle Begleitpraxis, keine medizinische Behandlung. Körperliche oder psychische Erkrankungen brauchen, wenn sie auftreten, die passende fachliche Abklärung und Behandlung. Meine spirituelle Arbeit darf daneben bestehen, aber sie ersetzt diese Ebene nicht.
Diese Unterscheidung nimmt der Violetten Flamme für mich nichts von ihrer Kraft. Im Gegenteil: Ich kann mich ganz auf das konzentrieren, was sie in meiner Praxis bedeutet – Bewusstsein, Loslassen, energetische Wandlung und eine neue innere Ausrichtung.
Wie ich mit der Violetten Flamme arbeite
Du kannst die Violette Flamme sehr schlicht in deine eigene Praxis einladen:
- Komm zuerst bei dir an. Schließe die Augen, atme einige Male ruhig und nimm wahr, was gerade wirklich da ist.
- Rufe die Violette Flamme bewusst an. Stell dir violettes Licht, Feuer oder eine violette Energie vor – so, wie es für dich stimmig ist.
- Benenne, was sich verwandeln darf. Vielleicht ist es eine Angst, ein alter Ärger, eine Gewohnheit, eine Bindung oder ein Gedanke, den du nicht länger nähren möchtest.
- Lass die Transformation offen. Du musst nicht festlegen, wie etwas sich verändern soll. Gib die belastende Energie in deiner Vorstellung an die Violette Flamme und beobachte, was innerlich geschieht.
- Richte dich neu aus. Frag dich danach: Welche Qualität möchte ich stattdessen wählen – Freiheit, Frieden, Klarheit, Liebe, Mut oder etwas ganz anderes?
Gerade dieser letzte Schritt ist mir wichtig. Transformation bedeutet für mich nicht nur, etwas loszuwerden. Sie schafft Raum für eine andere Möglichkeit. Wenn du diesen Gedanken vertiefen möchtest, lies auch „In Möglichkeiten denken: Grenzen im Kopf überwinden“.
Eine kurze Meditation mit der Violetten Flamme
Schließe für einen Moment die Augen.
Atme ein – und beim Ausatmen erlaube deinem Körper, etwas weicher zu werden.
Stell dir nun vor, dass um dich herum ein violettes Licht entsteht. Vielleicht siehst du es als Flamme. Vielleicht spürst du nur die Vorstellung davon. Beides ist in Ordnung.
Richte deine Aufmerksamkeit auf das, was dich gerade belastet. Du musst es nicht analysieren. Benenne es nur für dich.
Dann sage innerlich:
„Ich rufe die Violette Flamme und übergebe ihr jetzt alles, was ich nicht länger festhalten möchte. Lass diese Energie sich in die höchste für mich mögliche Form verwandeln. Ich wähle Freiheit, Klarheit und Frieden.“
Bleib noch einige Atemzüge in dieser Vorstellung. Beobachte, ohne etwas erzwingen zu wollen.
Zum Abschluss spüre wieder bewusst den Boden unter dir und öffne die Augen.
Frage für heute: Was möchtest du nicht länger bekämpfen, sondern bewusst verwandeln?
Wenn du tiefer gehen möchtest
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