Eine Chronik über Bindung, Übergang und das, was bleibt
Manche Erfahrungen lassen sich nicht erklären, aber sie lassen sich zeigen.
Dieses Video gehört zu einer solchen Erfahrung.
Rückkehr der Göttin bezeichnet in diesem Zusammenhang kein spirituelles Konzept und keine symbolische Überhöhung.
Der Begriff wurde gewählt, um eine konkrete Erfahrung zu benennen, die sich im Leben mit meinen Hunden über Jahre hinweg gezeigt hat und die sich nicht auf einen einzelnen Moment reduzieren lässt.
In dieser Chronik geht es um eine Hündin, die in ihrer Rolle weit mehr getragen hat als Alltag oder Zucht.
Sie war Trägerin einer Linie, eines Feldes von Bindung, Verantwortung und Ordnung.
Mit ihrem Tod endete nicht einfach ein Leben, sondern eine bestimmte Form dieser Ordnung.
Was folgte, war kein Bruch und kein Ersatz.
Es war ein Übergang, in dem sich dieselbe innere Qualität in neuer Gestalt wieder zeigte.
Nicht plötzlich und nicht spektakulär, sondern leise, körperlich und eindeutig wahrnehmbar.
Diese feine, ordnende Energie erinnert mich an jene stillen Kräfte, die auch im Alltag wirken – dort, wo wir mit Achtsamkeit und Bewusstsein Räume halten.
In meinem Beitrag „Runen im Alltag“ beschreibe ich, wie diese Energien sichtbar werden, wenn wir lernen, Übergänge bewusst zu gestalten – nicht durch Kontrolle, sondern durch Präsenz und Vertrauen.
Der Begriff Göttin wird hier nicht verwendet, um etwas zu verklären, sondern um eine Funktion zu beschreiben:
eine tragende, ordnende Präsenz, die nicht an einen einzelnen Körper gebunden war und deren Wirken über den Tod hinaus fortbestand.
Rückkehr der Göttin benennt somit kein einzelnes Ereignis, sondern eine Kontinuität.
Eine Erfahrung von Verbundenheit, die sich nicht auflöst, sondern ihre Form verändert.
Was hier sichtbar wird, ist keine Deutung und keine Theorie, sondern die Beschreibung dessen, was sich gezeigt hat.
Das Video
Dieses Video zeigt keinen Höhepunkt und keine Auflösung.
Es zeigt einen Übergang.
Es geht um Bindung, um Verantwortung und um das stille Wissen, dass Beziehung größer ist als Biologie.
Es geht um jenen Moment, in dem etwas nicht mehr festgehalten wird und dennoch nicht verloren geht.
Das, was hier zu sehen und zu hören ist, folgt keinem Rhythmus, der sich beschleunigen ließe.
Es lässt sich nicht verdichten und nicht auf einen Kern reduzieren.
Es wirkt nur dort, wo man bereit ist, ihm Raum zu lassen.
Chronik statt Erklärung
Dieses Format richtet sich nicht an Menschen, die eine Theorie suchen oder einen Beweis erwarten.
Es arbeitet nicht erklärend, sondern beschreibend.
Es folgt einer gelebten Ordnung.
Einer Ordnung, die sich nicht planen ließ, sondern erst im Rückblick lesbar wurde.
Übergänge sind in dieser Chronik keine Brüche.
Sie sind Verschiebungen.
Und der Körper ist dabei ein verlässlicher Marker:
Wenn nach einem Übergang Ruhe eintritt, wenn Spannung nachlässt und Sättigung entsteht, dann sagt der Körper Ja.
Viele Menschen kennen diesen stillen Raum nach einem Abschied.
Er ist nicht dramatisch.
Er ist nicht laut.
Aber er ist eindeutig.
Wenn du ihn kennst, wirst du dieses Video nicht einordnen müssen.
Weibliche Schöpferkraft wirkt überall – in Symbolen, in Tieren, im täglichen Leben.
Wie tief dieses Vertrauen in natürlichen Beziehungen sichtbar wird, zeige ich im Beitrag „Wie ein Welpe die Magie von Vertrauen offenbart“. Dort wird spürbar, wie Führung und Hingabe miteinander verschmelzen, wenn wir bereit sind, dem Leben wirklich zu vertrauen.
Zur Buchlinie
„Rückkehr der Göttin“ ist Teil einer Trilogie, die nicht als Projekt entstanden ist, sondern als Chronik.
- Band 1: Vom Welpen zur Zuchthündin
Ein Buch über Verantwortung, Bindung und Führung im Alltag mit Hunden.
(Bereits erschienen.) - Band 2: Rückkehr der Göttin – Was Hunde uns über Leben, Tod und Verbundenheit lehren
(Erscheint 2026.) - Band 3: Magie der Selbstheilung – Tiere
(Erscheint 2026.)
Der erste Band bildet den praktischen Boden dieser Linie.
Er beschreibt die sichtbare Ebene von Beziehung, bevor sich die tieferen Schichten erschließen.
Weitere Informationen zur Linie und zur Zucht findest du hier: