Es ist nie zu spät, zu sein, was du hättest sein kön­nen.

 

Der erste Schritt, den Energieauf­bau zu ler­nen, beste­ht darin, dass man seine Fähigkeit­en aktiviert, natür­liche Energie zu fühlen. Dies übt man am besten zu ein­er Zeit, zu der man nicht gestört oder abge­lenkt wer­den kann. 

Energie fühlen ler­nen

Mit einiger Übung schafft es jed­er auch alleine.

Die Erfahrung, natür­liche Energie zu spüren, kann bei ver­schiede­nen Men­schen und natür­lich auch von den jew­eili­gen Umstän­den und Bedin­gun­gen, sehr unter­schiedlich sein. Manch­mal ist es ein prick­el­ndes Gefühl, als ob ein Kör­perteil eingeschlafen ist. Dann jedoch kann es auch ein leicht­es, feines Pochen oder Klopfen in den betr­e­f­fend­en Kör­per­re­gio­nen sein. Mitunter fühlt es sich wie Wärme oder auch manch­mal wie eine Art Taub­heit an. Die Wahrnehmungen sind sowohl bei dem einzel­nen Men­schen  sehr unter­schiedlich als auch von Men­sch zu Men­sch sehr ver­schieden. Auf der fort­geschrit­te­nen Stufe ist es möglich, dass es wie ein san­fter Wind ist, der über die Fin­ger­spitzen stre­icht, oder auch ein inten­siv­er Energie­strom, den man in sich aufn­immt.

Begin­nt diese Energie auf ein­mal zu fließen, so erlebt man manch­mal eine plöt­zliche Schwere oder auch eine Art Verdich­tung des umgeben­den Raumes. Davor muss man jedoch keine Angst haben. Es ist ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass der Kör­p­er begin­nt sich mit der neuen Energieebene auseinan­der zu set­zen, an die er sich nun anpassen muss.

Wenn der Energieauf­bau nicht gle­ich beim ersten Mal klappt, so ist es auch kein Grund zur Beun­ruhi­gung. Wer kann bringt denn schon auf Anhieb einen Bas­ket­ball im Korb unter? Alles braucht Übung und so auch die bewusste Wahrnehmung und Auf­nahme von „natür­lich­er Energie“. Falls es mehrere Anläufe braucht, um eine Verbindung zu dieser Energie zu bekom­men, so bedeutet das nur, dass bes­timmte Schalt­stellen im Gehirn noch wach­sen oder bess­er aktiviert wer­den müssen, damit die notwendi­ge Verbindung hergestellt wer­den kön­nen.

Ist der Men­sch zu sehr geprägt, es Anderen alles recht zu machen, so dauert es möglicher­weise etwas länger, bis er sich entspan­nen und die Energie fühlen kann. In solch einem Fall ist es gut, mal einen kurzen Spazier­gang zu unternehmen. In den meis­ten Fällen kann man dann die Energie bess­er fühlen, da es so viel ein­fach­er ist das neue Bewusst­sein zu weck­en. Mit ein wenig Übung und offen­em Herzen kann jed­er in jedem Alter dieses Ver­fahren erler­nen.

Eine Übung für Dich

Streck­en sie etwa dreißig Sekun­den die Hände nach oben und fühlen Sie ein­fach Ihre Hand­flächen und Fin­ger­spitzen, als ob Sie einen Bas­ket­ball hal­ten wür­den.

Ziehen Sie, während Sie die Hand­flächen und Fin­ger­spitzen bewusst wahrnehmen, etwa dreißig Sekun­den lang die Hände langsam auseinan­der, als ob Sie einen Strand­ball halte wür­den.

Führen Sie etwa dreißig Sekun­den lang, während Sie Ihre Hand­flächen und Fin­ger­spitzen bewusst wahrnehmen, die Hände langsam zusam­men, als ob Sie eine Grape­fruit oder Orange hal­ten wür­den.

Ziehen sie etwa dreißig Sekun­den  lang, während Sie Ihre Hand­flächen und Fin­ger­spitzen bewusst wahrnehmen, die Hände langsam wieder auseinan­der, als ob Sie einen Bas­ket­ball hal­ten wür­den.

Wieder­holen Sie anschließend zwei Minuten lang die let­zten vier Schritte mit geschlosse­nen Augen. Atmen Sie dabei bewusst ein und aus, und zählen Sie dabei jew­eils bis sechs.

Wenn Sie natür­liche Energie fühlen kön­nen, dann hal­ten Sie die Fähigkeit „kleine Wun­der“ zu bewirken, buch­stäblich in den Hän­den.

 

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