Ein Ausschnitt eines kleinen Klick Momentes

Es spricht mal wieder für die Tat­sache, dass man anzieht, wofür man sich entschei­det.
Ich hat­te mich für meine Beru­fung als Filmemacherin entsch­ieden. Ein inner­lich­es Klick. 
Da ich noch als 2. Regieas­sis­tentin tätig war und ger­ade an keinem Pro­jekt mitar­beit­ete, hing ich in solchen Zeit­en beim Arbeit­samt. Oft war es mir sehr lieb frei zu haben, um zum Schreiben zu kom­men, aber es fehlte die Energie in let­zter Zeit. 

Nach meinem Klick-Moment hat­te ich eine Art Med­i­ta­tion für mich ent­deckt, um mich mit Energie aufzufüllen. Es nen­nt sich Energieziehen.

Ich begann also täglich Energie “zu ziehen” und bekam prompt vom Arbeit­samt einen voll bezahlten Drehbuchkurs in Vol­lzeit zur Entwick­lung mein­er Sto­ry und zum Schreiben meines ersten Drehbuchs. Ich wollte eigentlich einen berufs­be­glei­t­en­den Kurs, doch den “erlaubten” sie nicht.
Das Uni­ver­sum schenk­te mir also einen ungestörten sor­gen­freien Zeitraum nur für mich, um viele Wochen in mein ganz eigenes Pro­jekt fließen zu lassen. Das hieß Schluss mit Job­suche und Com­mit­ment 100% in mich und meine Geschichte zu investieren. Keine Ausre­den mehr. Kein warten. Kein ich hab lei­der keine Zeit. 

Energieziehen ist eher eine Energiear­beit als eine Med­i­ta­tion

Ich hat­te fast Trä­nen in den Augen beim Amt. Damit hat­te ich nicht gerech­net. Die ganze Zeit über lag mein Fokus darauf, wie regelmäßig Geld reinkom­men würde. Gepaart mit Sor­gen block­te das natür­lich die Möglichkeit­en, dass Energie und meine Wün­sche flossen. Jet­zt war das endlich aufge­brochen. Weil ich bere­it war. Und weil ich mir ger­ade dann nichts anderes vorstellen kon­nte, was mich mehr erfüllen würde, als genau das zu tun. 

 

 

 

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