Es geht immer nur um die Erin­nerung und die vol­lkommene Akzep­tanz der Wahrheit, die leise in dir auf­steigt. Die Wahrheit liegt im Innern, sagt man. Doch das ist nur gewählt für den Ver­stand. Es macht son­st keinen Sinn.

Wir sind nicht im Innern des Kör­pers, in kein­er Mitte, auch nicht im Herzen. All dies dient dem Ver­stand, um sich anzunäh­ern. Es geht nicht darum, uns zu find­en, es geht nicht darum, nach uns zu suchen.

Es geht allein darum zu emp­fan­gen. Doch solange der Ver­stand mit uns tanzt, kön­nen wir nicht ahnen, worum es geht.
Wir fühlen uns wie Helden, wenn wir unser­er eige­nen Stimme fol­gen, weil wir aus der Masse her­ausstechen. Wenn wir ein­fach sagen, was zu sagen ist. Wenn wir das Sys­tem aufrüt­teln und alles in Frage stellen. Wenn wir alles ein­fach ändern wollen. Weil es keinen anderen Weg gibt. Dafür sind wir hier.

Der Ver­stand nutzt das weise, um uns wieder in seinen Bann zu ziehen. ‘Auser­wählt’ nen­nt er es, ‘beson­ders’, ‘anders’. Das stimmt alles, was er da sagt, aber ohne Exk­lu­sivrechte. Er will uns erneut tren­nen vom Ganzen, das wir sind, um uns im Glauben der Dual­ität zu hal­ten.

Ein trainiert­er Ver­stand wird das auch ver­suchen, doch kön­nen wir ihn rechtzeit­ig zäh­men. Das ist unsere große Auf­gabe. Freimachen und trainieren. Er wurde ein Leben lang geformt, es ist ja nicht so, als würde er von selb­st auf diese sabotieren­den Gedanken kom­men. Er wurde fein gelähmt, gebrochen und pro­gram­miert, um den Massen zu fol­gen, um uns let­z­tendlich selb­st aufzuhal­ten, sobald wir auf die ver­rück­te Idee kom­men, selb­st­ständig zu denken. Frei zu denken. Was ist frei? Woher weiß ich, dass es meine Hal­tung ist? Was ist über­nom­men? Was sagt es aus Angst? Es ist eine feine Erkun­dungsreise. 

Viele Ver­suche führten mich stets zur sel­ben Antwort zurück. Fol­gte ich dem Uni­ver­sum, komme was wolle – oder lernte ich durch Geld­w­ert meinen Selb­st­wert zu stärken – oder medi­tierte tage­lang – die Antwort war stets die Gle­iche.

Erin­nere dich, was du wirk­lich bist!

 

Erin­nere dich, dass ein Pro­gramm des Ver­standes dich davon abhält, klar zu sehen. Erin­nere dich an das Spiel. An die Rollen. Erin­nere dich an die Illu­sion. Und erin­nere dich an die Liebe.

Erin­nere dich an die Liebe! Sie allein ist wahr von alle­dem. Sie kannst du nicht nur fühlen, sie wird immer da sein, denn es ist eine Kraft so nah, so rein – du kennst sie gut, du kennst sie schon immer. Liebe ist, warum wir hier sind – der Spruch begleit­et mich schon lange.

Liebe ist das Einzige, was wahr ist. Was kön­nen wir sein, wenn nicht Liebe?

 

Lass den Ver­stand bei­seite, er ist nicht fähig zu ver­ste­hen. Zu mächtig ist diese Erin­nerung. Doch was bedeutet es, wenn wir die Liebe sind? Aus Liebe wird neues Leben erschaf­fen, mit Liebe wird ein Hol­zlöf­feln geschnitzt – wir sind nicht der, der schnitzt, wir sind, wodurch er schnitzt. Wir fließen durch das Wesen, dass die Liebe spürt und kreieren will. Wir sind noch nicht mal in einem Kör­p­er; der Kör­p­er, wenn bere­it, lässt uns passieren, um ihn auszufüllen. Wir sind nicht auf einen Kör­p­er lim­i­tiert, wir sind kein Stück Liebe. Wir sind das Ganze. Wir sind der große Tep­pich im Uni­ver­sum, der sich nicht nur auf alles legt, son­dern durch alles strömt und alles miteinan­der verbindet. Es ist keine fremde Kraft außer­halb unsere­ins. Es sind wir. Und dieser Kör­p­er darf daran teil­haben, um zu leben, um in Exis­tenz zu sein. Ohne die Kraft wäre er nicht nur leb­los, er wäre ver­schwun­den.

Wir sind lebens­brin­gend. 

 

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